Schokolade und Schokoladenerzeugnisse


Schokolade und Schokoladenerzeugnisse

Schokolade und Schokoladewaren bestehen im wesentlichen aus Kakaomasse und Zucker. Grundlage für die Kakaomasse sind Kakaobohnen, die sich in den Früchten des Kakaobaumes finden. Wird der Kakaomasse Milch- und Sahnepulver hinzugemischt, entsteht die Ausgangsmasse für Milchschokolade. Die europäische Kakaoverordnung legt die Mindestanforderungen für diese Produkte fest.

Auf dieser Basis entstehen je nach Rezeptur und Mischungsverhältnis so unterschiedliche Produkte wie Zartbitterschokolade, Edelbitterschokolade oder Vollmilchschokolade.

Elektronisch gesteuerte Dosiereinrichtunge sorgen in bei den Schokoladenherstellern dafür dass die Mischungsverhältnisse genau eingehalten. So entsteht zunächst eine knetfähige Masse, die allerdings noch weiterverarbeitet werden muss. In einem Walzwerk erhält sie ihre Feinheit und in der Conche ihre zarte Geschmeidigkeit. Eine Conche ist eine Maschine, in der die Schokolade geschliffen und gerührt wird. Durch Wärmezufuhr wird die Masse während der Verarbeitung flüssig und bildet ihre Aromen aus. Die so entstandene Masse kann ist die Grundlage für die Vielfalt der Schokoladenprodukte.

Massive Schokoladen werden als Tafel, Täfelchen, Riegel oder Relief angeboten. Darüber hinaus können weitere Zutaten verwendet werden, etwa Nüsse, Mandeln, Rosinen, Trauben oder auch Puffreis, um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Bei Gefüllten Schokoladen handelt sich um Schokoladen, die mit gießbaren, flüssigen (zum Beispiel auch alkoholischen), pastösen oder festen Massen gefüllt sind. Hierzu werden auch die verschiedenen Riegel mit ihrer typischen Form gezählt.

Hohlfiguren sind vor allem als Saisonartikel bekannt, wie zum Beispiel Weihnachtsmänner, Osterhasen, Baumbehang oder Eier.

Weiße Schokolade enthält weder Kakaopulver noch Kakaomasse, sondern nur Kakaobutter (mindestens 20 Prozent), Zucker und Milcherzeugnisse. Weil die farbgebenden Bestandteile des Kakaos fehlen, ist sie gelblich-weiß.

Bei Pralinen handelt es sich um gefüllte Schokoladen oder um aufeinander geschichtete Schokoladenarten beziehungsweise Schichten anderer Lebensmittel. Der Anteil des Schokoladenerzeugnisses muss mindestens 25 Prozent betragen. Charakteristisch für Pralinen ist ihre Größe: sie müssen "Bissengröße" haben, sonst dürfen sie nicht als Pralinen bezeichnet werden.

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